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Hohe Preisschwankungen am Spotmarkt belohnen flexiblen Stromverbrauch

Preisspread

Die europäische Strombörse EPEX SPOT bietet mit dem Day-Ahead- und dem Intraday-Markt die beiden zentralen Handelsplätze für den kurzfristigen Stromgroßhandel. Durch den smarten Einsatz von Flexibilität im Stromverbrauch lassen sich Preisschwankungen gezielt ausnutzen – für zusätzliche Erlöse und einen aktiven Beitrag zur Integration erneuerbarer Energien ins Stromsystem.
Aktuelle Ergebnisse: Strompreise am Day-Ahead-Markt
Preis > 0 ct/kWh
Preis < 0 ct/kWh
Prognose Erzeugung Solar (GW)
Prognose Erzeugung Wind (GW)

Flex Calculator
Ausgewählter Tag:
 
1000 kWh
Wert der Lastverschiebung:
 

Der Trend ist eindeutig: Preisschwankungen am Spotmarkt nehmen zu

Täglicher Preisspread
⌀ 2019 ▸ ⌀ 2025

3,0ct/kWh ▸ 13,0ct/kWh

Die historische Entwicklung der Preisvolatilität am Day-Ahead-Markt zeigt einen zunehmenden Preisspread zwischen dem günstigsten und teuersten Strompreis eines Tages. Das verdeutlicht, wie stark der Wert von Flexibilität im Energiesystem in den vergangenen Jahren gestiegen ist. Für Marktteilnehmer bedeutet das: Wer flexibel auf Preissignale reagieren kann, sichert sich klare Wettbewerbsvorteile.
Täglicher Preisspread am Day-Ahead-Markt
Verteilung der Day-Ahead-Preise im Jahr  

Die außergewöhnlich starken täglichen Preisschwankungen im Jahr 2022 waren vor allem eine Folge der Gaskrise und des damit verbundenen hohen absoluten Preisniveaus. Es lässt sich erkennen, dass sich der langfristige Trend zu größeren Preisschwankungen fortsetzt – getrieben durch den wachsenden Anteil erneuerbarer Energien und den steigenden Bedarf an Lastverschiebung.


Ebenso klare Tendenz: Negative Strompreise am Spotmarkt nehmen zu

Anteil negativer Strompreise
⌀ 2022 ▸ ⌀ 2025

0,5% ▸ 6,6% der Stunden

Negative Strompreise am Spotmarkt treten auf, wenn das Stromangebot die Nachfrage übersteigt. In solchen Phasen werden am Großhandelsmarkt Verbraucher für ihren Strombezug vergütet, während Erzeuger für die Einspeisung zahlen müssen – ein Preissignal mit großem Potenzial für innovative Produkte.
Entwicklung der Anzahl an Stunden mit negativen Strompreisen innerhalb eines Jahres

Auslöser für negative Strompreise sind meist Zeiten mit sehr hoher Einspeisung aus Wind- und Solaranlagen bei gleichzeitig geringer Nachfrage. Die heute noch fehlende Steuerbarkeit vieler Erzeugungsanlagen und Verbraucher, begrenzte Speicher- und Netzkapazitäten sowie starre Entscheidungsmechanismen verstärken diesen Effekt. So laufen manche Kraftwerke trotz negativer Preise weiter – etwa aus technischen Gründen oder zur Sicherung von Förderansprüchen.

Für Stadtwerke und Stromlieferanten eröffnen solche Situationen die Chance, flexible Tarife und intelligente Steuerungslösungen anzubieten. Wer Lasten gezielt in Phasen negativer Preise verlagert, kann Kunden attraktive Vergütungen ermöglichen und gleichzeitig die eigene Marge steigern.

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